
Unsere Familienkellerei befindet sich auf der namengebenden Siedlung des Weingebiets, in Tokaj, in der Bem Strasse. Die Bem Strasse - einst die Strasse der Weinhändler genannt - kann man mit einem 5-minütigen Spaziergang vom Hauptplatz her erreichen.
Das Gebäude wurde im 16. Jahrhundert von italienischen Baumeistern gebaut. Laut Geschichtsquellen war der ungarische König János Szapolyai Bauherr, er nutzte es als Jagdschloss.
Der Eingang zu unserer Kellerei befindet sich auf der Dózsa György Strasse.
Wir haben jetzt 3 ha Weingebiet, darauf produzieren wir etwa 15.000-20.000 Flaschen Wein in kleinen Mengen (1.500-4.000 Flaschen/Sorte).
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Als Logo von Hímesudvar wurde der Vogel "Gyurgyalag" (Bienenfresser) gewählt, der der bunteste Zugvogel Ungarns und der typische Einwohner der Weinregion ist. Er baut sein Nest ans Ende der in die Lösswand gebohrten 1-2 Meter tiefen Löcher. Er ist ein Sommerbewohner des Weinbaugebietes: Vom Frühling an lässt er seine charakteristische Stimme hören und fliegt in der Luftschicht über den Schwalben. Er ernährt sich von Insekten und Bienen, die er gern auf der Spitze der Traubenpfosten frisst.

Tokaj wurde bei der Landnahme als Hímesudvar benannt (gestickter Hof). Das wird von Anonymus in seinem Werk "Gesta Hungarorum" so erwähnt:
"... und Turczol hat sich von Árpáds Gnade am Fusse jenes Berges, wo der Budrug in die Theiss mündet, Land verschafft und auf der Stelle eine Erdburg gebaut, was jetzt in der Gegenwart Hymesuduar genannt wird."
Die Erklärung der Namensgebung ist folgende: Die Erdburg wurde so gebaut, dass Pfähle parallel eingeschlagen wurden, die Lichten der Pfähle wurden mit Gerte geflochten, dann wurde der Teil zwischen den Gerteplanken mit Erde und Schlamm bedeckt. Da man früher Geflecht als Stickerei bezeichnete, bekam die Festung ihren Namen nach den "gestickten" Gerteplanken.